HTL4girls

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Viele Mädchen sind technisch begabt. Wenige jedoch entscheiden sich für eine technische Ausbildung, daher ist das Thema Mädchen & Technik noch lange nicht ausdiskutiert. Die Entscheidung für eine technische Ausbildung fällt heute vielen Mädchen leichter als noch vor wenigen Jahren, denn eine HTL (Höhere technische Lehranstalt) ist keine typische Burschenschule mehr. Dennoch gibt es noch viele Möglichkeiten der Verbesserung, wie die Situation zeigt:

  1. Die beste technische Grundausbildung bietet eine HTL (Höhere Technische Lehranstalt). Der Prozentsatz an Mädchen in der HTL liegt bei durchschnittlich 20 %, in einigen Zweigen jedoch noch unter 3 %. Das bedeutet, HTLs sind wohl noch immer nicht "gendergerecht".
  2. Interessanterweise wagen sich Mädchen vor allem dann in eine HTL, wenn HTL-AbsolventInnen in der Familie sind oder Verwandte technische Berufe ausüben. Das zeigt die Bedeutung beruflicher Vorbilder.
  3. Kampagnen  wie z.B. "Girls Day" oder "MIT - Mädchen in die Technik"  lassen Schülerinnen-Zahlen ansteigen. Das beweist die Notwendigkeit genderadäquater Kommunikation. Endet die Kampagne, sinken die Zahlen wieder, denn die HTL hat sich nicht grundlegend geändert. Das bedeutet, Rahmenbedingungen müssen weiter verbessert werden.


Die "Girl scouts" Initiative hilft, Vorbilder auf dem Weg in die Technik sichtbar zu machen. HTL-Schülerinnen besuchen ihre ehemaligen Volks- und Hauptschulen, erzählen über das Leben und Lernen in einer HTL und zeigen anschaulich den Weg in eine technische Ausbildung auf.

2009 gibt es auf Initiative des NÖ Frauenreferates ein neues Angebot für HTL-Schülerinnen in Niederösterreich:
Das MentorING-Paket, das Erfahrungen erfolgreicher TechnikerInnen aus Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung vermittelt, durch Mentorschaften, "Tech-Dating-Abende", Betriebsbesichtigungen und "Testing-my-future"-News.